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Ampel soll Kreuzung entschärfen

Der Knoten B 327/L 215 bei Niedert gilt als "Unfallhäufungspunkt" - Langfristig ist Umbau nötig - Bracht lud zu Ortstermin

Zusätzliche Warnschilder, eine Ampelanlage oder doch besser gleich die große bauliche Lösung? Was zur Entschärfung der gefährlichen Kreuzung B 327/L 215 bei Niedert getan werden soll, steht noch nicht fest. Dass Handlungsbedarf besteht, ist unbestritten. Die Kreuzung ist ein "Unfallhäufungspunkt"

HUNSRÜCK. Die Verbandsgemeinde Emmelshausen ist völlig ampelfrei. Das könnte sich bald ändern. Denn als kurzfristige Lösung zur Entschärfung der gefährlichen Kreuzung B 327/L 215 bei Niedert ist eine Ampelanlage im Gespräch. Das wurde bei einem Ortstermin auf Initiative von MdL Hans-Josef Bracht deutlich. Die CDU Pfalzfeld hatte Bracht gebeten, sich der Sache anzunehmen.

Für Thomas Wagner vom Landesbetrieb Straßen und Verkehr ist es schon etwas erstaunlich, dass die Kreuzung zu den Unfallschwerpunkten zählt. Ist doch der Knoten nach dem Stand der Technik ausgebaut. Zudem haben die von Pfalzfeld oder Bickenbach kommenden Linksabbieger eine gute Sicht. Das Hauptproblem sieht er in der Missachtung der Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 Km/h auf der B 327. Für Wagner ist daher eine Ampelanlage die beste und zugleich wirtschaftlichste Lösung. Dabei schwebt dem Experten die "Kappeler Lösung" vor: Wer zuerst kommt, hat Grün. Die dortige Ampel an der Kreuzung B 327/B 412 habe sich bewährt. Einen Kreisel lehnen Polizei und Verkehrsbehörde wegen der Steigung und des erheblichen Schwerlastverkehrs rigoros ab. Bei 9000 Fahrzeugen am Tag auf der B 327 laut Verkehrszählung von 2001 sind die Brummis mit zehn Prozent dabei. Auf dem Autobahnzubringer nach Pfalzfeld (L 215) wurden 2070 Fahrzeuge ermittelt. 1630 waren es auf der Straße nach Bickenbach/Beltheim.

"Wir sind froh, dass wir in unserer Verbandsgemeinde keine einzige Ampelanlage haben, und dabei soll es bleiben", meinte Bürgermeister Peter Unkel. Die auch aus seiner Sicht "prekäre Verkehrssituation" könnte durch eine Versetzung der Zu- und Abfahrten behoben werden. Mit dem Vorschlag, beide Einmündungen baulich zu verändern, konnte sich auch Wagner anfreunden.

Einig waren sich die Teilnehmer am Ortstermin - neben Bracht, Wagner und Unkel waren Karl-Heinz Adams vom Ordnungsamt der VG Emmelshausen und Alwin Karbach als Vertreter der CDU Pfalzfeld zugegen -, dass Tempo 70 nicht fruchtet. Viele Unfälle sind gerade auch auf das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der B 327 zurückzuführen, meint die Polizei Boppard. Hauptunfallursache ist nach deren Kenntnis jedoch "das Missachten der die Vorfahrt regelnden Verkehrszeichen". Deshalb plädiert die Polizei kurzfristig für zusätzliche Warnhinweise vor der Kreuzung. Mittel- bis langfristig schlägt die Polizei vor, "den aus Richtung Pfalzfeld an die B 327 anbinden Ast in Richtung Emmelshausen zu verlegen." Bracht sieht in einer Ampelanlage lediglich eine provisorische Lösung. Notwendig sei ein kompletter Umbau des Knotenpunktes. Für Bracht ist es keine Frage, dass die Hunsrückhöhenstraße vierspurig ausgebaut werden muss.

Wolfgang Wendling


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