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24.11. 2005 Knotenpunkt B 327/L215 bei Niedert weiterhin Thema

Brief an MdL Hans-Josef Bracht

CDU warnt vor winterlichen Straßenverhältnissen

Niedert. Der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht und die CDU-Pfalzfeld kämpfen weiterhin um eine Verbesserung des Knotenpunktes B 327/L 215 bei Niedert. Auf Anfrage von Hans-Josef Bracht beim Landesbetrieb Straßen und Verkehr (LSV), teilte der Leiter der Kreuznacher Behörde, Norbert Olk, dem Unionspolitiker u.a. Folgendes mit:

„Ziel der neuen Verkehrsregelung bei Niedert war, dem Unfallbild und der Geschwindigkeitsproblematik in dem besagten Kreuzungsbereich mit einer kurzfristig umsetzbaren und finanzierbarer Lösung wirkungsvoll zu begegnen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass durch die Installation der Linkseinbiegebeschleunigungsspur eine merkliche Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten erzielt werden konnte. Hinsichtlich des Unfallgeschehens können aufgrund der noch zu geringen Datenlage keine endgültigen Aussagen getroffen werden, festzuhalten ist jedoch, dass nach unserer Einschätzung der in der Presse erwähnte Unfall vom 08.11.2005 (die Rhein-Hunsrück-Zeitung berichtete) nicht in einem Zusammenhang mit der Umbaumaßnahme steht.“ Unbestritten sei, so Norbert Olk weiter an Hans-Josef Bracht, dass bei der Installation der Linkseinbiegebeschleunigungsspur an einem so großen und stark befahrenen Knotenpunkt wie dem bei Niedert, erst eine gewisse Eingewöhnung seitens der Verkehrsteilnehmer erfolgen müsse. Eine durchweg positive Resonanz von allen Seiten sei hier nicht automatisch zu erwarten. Um eine Akzeptanz und Begreifbarkeit der Neugestaltung des Kreuzungsbereiches zu erhöhen, habe man daher kürzlich Ergänzungen in der Beschilderung sowie eine Verbreiterung für die Ausfahrt aus Richtung Bickenbach vorgenommen. Darüber hinaus hätte man Anpassungen an den Leitschwellen und an der Markierung durchgeführt.

Die CDU hat grundsätzlich Verständnis dafür, so der Vorstand der Pfalzfelder Christdemokraten, dass man aus finanziellen Gründen zunächst auf umfangreiche Baumaßnahmen verzichtet hat. Jedoch erforderten die Vielzahl und zum Teil auch schwerwiegenden Verkehrsunfälle - zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer - eine klare und überschaubare Regelung. Die derzeit vorhandenen Fahrbahnmarkierungen seien so verwirrend und dermaßen unübersichtlich, dass insbesondere ortsfremde Verkehrsteilnehmer regelrecht geschockt wirken und buchstäblich auf die Bremse treten. Auch die bevorstehenden winterlichen Straßenverhältnisse, z.B. mit den Schneeräumfahrzeugen, werden die Situation nach Auffassung der CDU noch verschärfen. Es wird befürchtet, dass bei starkem Schneefall  die Markierungen gänzlich verschwinden und das Chaos dann perfekt ist.

Dennoch, der LSV will zunächst abwarten, wie sich die Verkehrssituation am Knotenpunkt Niedert in den nächsten Monaten entwickelt.


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