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19.10.2005 Bestandsaufnahme der CDU-Pfalzfeld

Kreuzung bei Niedert und Radwegeausbau waren Themen

Vorstandsmitglied Günter Liesenfeld verabschiedet

Eine Bestandsaufnahme und Analyse der zuletzt angeschobenen Maßnahmen stand jetzt im Mittelpunkt der Beratungen bei der jüngsten Vorstandssitzung des CDU-Ortsverbandes Pfalzfeld in Lingerhahn. Hierbei ging es insbesondere um die neue Verkehrsführung am Knotenpunkt B 327/L215 bei Niedert.

Zunächst wurde das langjährige Vorstandsmitglied Günter Liesenfeld aus Bickenbach offiziell verabschiedet. Liesenfeld war seit November 1994 ununterbrochen Beisitzer der Pfalzfelder Christdemokraten. Er hatte bei den letzten Vorstandswahlen nicht mehr kandidiert. In den vergangenen zehn Jahren hat Günter Liesenfeld die CDU-Politik in unseren Dörfern maßgebend mit gestaltet, so der Vorsitzende und Namensvetter Günther Liesenfeld . Neben der parteipolitischen Arbeit war Liesenfeld auch in seiner Heimatgemeinde Bickenbach ehrenamtlich tätig. Er war Erster Beigeordneter von 1994 bis 1999. Darüber hinaus gehörte er dem Gemeinderat von 1984 bis 2003 an.

Hinsichtlich des Kreuzungsbereichs B 327/L 215 bei Niedert hatten die Pfalzfelder Christdemokraten - auf Grund der zahlreichen und zum Teil schwerwiegenden Verkehrsunfälle in der Vergangenheit - immer wieder eine Entschärfung des Knotenpunktes gefordert. Darüber hinaus hatte sich die CDU für eine Gefahrenreduzierung für die Fahrgäste an der Bushaltestelle eingesetzt. Nach langen Verhandlungen und mehreren Ortsterminen wurde in diesem Frühjahr der Landesbetrieb Straßen und Verkehr (LSV), Bad Kreuznach, aktiv. In Höhe der Bushaltestelle Niedert hat man für die Fahrgäste eine sogenannte Überquerungshilfe geschaffen. Diese Maßnahme wird von der CDU-Pfalzfeld außerordentlich positiv aufgenommen, weil dadurch die Fußgänger, insbesondere Schüler, weniger gefährdet seien. Völlig diffus seien jedoch die getroffenen Maßnahmen im Kreuzungsbereich. Nicht nur die Linksabbieger von Kastellaun kommend in Richtung Bickenbach sind jetzt durch die fehlende Abbiegespur äußerst stark gefährdet, so die CDU, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Viele Fahrzeugführer aus Richtung BAB (Mühlpfad) durchschauen die neue Verkehrsführung trotz des aufgestellten Hinweisschildes nicht. Dies hat man jetzt auch beim LSV erkannt und erwägt eine weitere „Erklärungstafel“ aufzustellen.

Wenn man eine Verkehrsführung wie im Kreuzungsbereich bei Niedert mit mehreren Verkehrstafeln erklären muss, dann stellt sich für die CDU-Pfalzfeld die Frage: „Macht eine solche Verkehrsführung dann überhaupt noch Sinn?“ Die Christdemokraten fordern daher nach wie vor eine der Gefahrensituation angemessene Verkehrsführung, und zwar in Form einer sogenannten Astverlegung oder Kreisverkehr. Hierbei dürfe nicht nur der Kostenfaktor im Vordergrund stehen. Was an anderen Orten möglich ist, muss auch bei uns möglich sein, so die CDU-Meinung.

Ein weiteres zentrales Thema war der Ausbau des Radwegenetzes von Pfalzfeld (Schinderhannes-Radweg) bis an den Rhein nach Oberwesel. Hier gibt es bereits gemeinsame Bemühungen der CDU-Ortsverbände Pfalzfeld und Rheinhöhen. Für den Ausbau stehen zwei Varianten zur Auswahl, und zwar zum einen über Birkheim durch das Niederbachtal und zum anderen über Nenzhäuserhof, Sankt Aldegund nach Oberwesel. Da der größte Teil des auszubauenden Weges bei beiden Varianten im Zuständigkeitsbereich der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel liegt, soll dort zunächst geklärt werden, ob die Maßnahme in den kommenden Jahren finanziell geschultert werden kann und wenn ja, welche von den beiden Strecken dann favorisiert wird.

Als äußeres Zeichen der Anerkennung für seine parteipolitischen Verdienste erhielt Günter Liesenfeld (links) ein kleines Präsent von seinem Namensvetter und Vorsitzenden.


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